(Anmerkung: Wir freuen uns an dieser Stelle Marcus Quents Text anlässlich unserer Produktion in voller Länge veröffentlichen zu können. - friendly fire)
I. sich verlieren
Die Rede von einem Sich-Verlieren in literarischen Texten als Beschreibung einer Lektüreerfahrung erweist sich mithin als ein Gemeinplatz journalistischer Tageskritik, als abgegriffene Metapher aus der Rumpelkiste feuilletonistischer Qualitätsurteile. Die Lektüre der BILDBESCHREIBUNG jedoch ist in mehrfachem Sinne von einem Verloren-Gehen gekennzeichnet, das seinen Platz nicht im Rahmen derartiger Qualitätsurteile hat.
