Metal goes Weimar - friendly fire präsentieren ihre Performance INVISIBLE ORANGE im Rahmen der Reihe "Phänomene des Alltags" (#5 heavy metal or no metal at all) im e-werk/kesselsaal des Deutschen Nationaltheaters Weimar!
17.03.2013 (SO), 20 Uhr, e-werk/kesselsaal
Von/Mit: Melanie Albrecht, Swaantje Lena Kleff, Michael Wehren
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Montag, 11. März 2013
Dienstag, 12. Juni 2012
GASTSPIEL: INVISIBLE ORANGE
FRIENDLY FIRE SPIELEN IN DRESDEN / DIE BÜHNE (TU DRESDEN)
23. Juni - 19 Uhr
Invisible Orange from friendly fire on Vimeo.
Warum wir auf der Bühne corpse paint auflegen, warum Thrash nicht gleich Trash ist und was Misburg/Hannover mit Sarpsborg in Norwegen zu tun hat – all das und noch weitere Geheimnisse
lüften friendly fire in der Performance INVISIBLE ORANGE!
Eine Produktion von friendly fire in Koproduktion mit dem Werkstattmacher e.V., in Kooperation mit dem LOFFT.Leipzig, gefördert von der Stadt Leipzig, Kulturamt sowie dem FSR Musikwissenschaft Leipzig.
Donnerstag, 16. Februar 2012
Mittwoch, 1. Februar 2012
STÜCKE ZU MÜLLERS "BILDBESCHREIBUNG" – anlässlich der Produktion der Gruppe friendly fire – von Marcus Quent
(Anmerkung: Wir freuen uns an dieser Stelle Marcus Quents Text anlässlich unserer Produktion in voller Länge veröffentlichen zu können. - friendly fire)
I. sich verlieren
Die Rede von einem Sich-Verlieren in literarischen Texten als Beschreibung einer Lektüreerfahrung erweist sich mithin als ein Gemeinplatz journalistischer Tageskritik, als abgegriffene Metapher aus der Rumpelkiste feuilletonistischer Qualitätsurteile. Die Lektüre der BILDBESCHREIBUNG jedoch ist in mehrfachem Sinne von einem Verloren-Gehen gekennzeichnet, das seinen Platz nicht im Rahmen derartiger Qualitätsurteile hat.
I. sich verlieren
Die Rede von einem Sich-Verlieren in literarischen Texten als Beschreibung einer Lektüreerfahrung erweist sich mithin als ein Gemeinplatz journalistischer Tageskritik, als abgegriffene Metapher aus der Rumpelkiste feuilletonistischer Qualitätsurteile. Die Lektüre der BILDBESCHREIBUNG jedoch ist in mehrfachem Sinne von einem Verloren-Gehen gekennzeichnet, das seinen Platz nicht im Rahmen derartiger Qualitätsurteile hat.
Donnerstag, 26. Januar 2012
Montag, 23. Januar 2012
ARTIKEL ZU INVISIBLE ORANGE
Ein sehr lesenswerter Artikel von Tobias Prüwer zu unserer Produktion "Invisible Orange":
TOBIAS PRÜWER Bretter, die die Welt bedrohen Black-Metal-Bildungsrevue: Warum das Stück »Invisible Orange« eine Theaterempfehlung nicht nur für Metal-Fans ist
TOBIAS PRÜWER Bretter, die die Welt bedrohen Black-Metal-Bildungsrevue: Warum das Stück »Invisible Orange« eine Theaterempfehlung nicht nur für Metal-Fans ist
Dienstag, 3. Januar 2012
friendly fire präsentieren (23.01./24.01.): INVISIBLE ORANGE
Invisible Orange basiert zur Hälfte auf den Slayer Mag Diaries des Norwegers Jon Kristiansen. Seit 1985 war Jon Kristiansen, besser bekannt unter seinem Pseudonym Metalion, Herausgeber des Metal-Fanzines „Slayer“. Er begleitete den Aufstieg und Abstieg des Death Metal ebenso wie die „Geburt“ des norwegischen Black Metals, der mit Kirchenbrandstiftungen und Morden Anfang der Neunziger Jahre international für Aufmerksamkeit sorgte. Metalion war von Beginn an Chronist: als Fan, Freund, Zeuge. Seine „Slayer Diaries“ verdichten ebenso das Leben in der Provinz wie seine Leidenschaft für die vielleicht beste Musik der Welt: Heavy Metal. Der Versuch diese Geschichte mit den Elementen einer gänzlich anderen Biographie zu rekonstruieren, steht im Zentrum der Inszenierung. Warum man dabei unter anderem Anfang der 90er Jahre im Conne Island landet, wieso Thrash nicht gleich Trash ist und was Misburg mit Sarpsborg zu tun hat – all das und weitere Welträtsel erläutern friendly fire auf der Werkstattbühne.
Von und mit: Melanie Albrecht, Swaantje Lena Kleff, Anna Pyka, Michael Wehren; Stimmen: Abo Alsleben, Lars Brinkmann; Kostümberatung: Rebecca Löffler; Helfer: Robert Faber; Werkstattmacherinnen: Anna Wille und Franziska Hilde Frank
Eine Produktion von friendly fire in Zusammenarbeit mit Werkstattmacher e.V. und LOFFT.Leipzig. Gefördert durch die Stadt Leipzig, Kulturamt. Mit freundlicher Unterstützung des Fachschaftsrates Musikwissenschaft.
friendly fire präsentieren (23.01./24.01.): BILDBESCHREIBUNG
Heiner Müllers Bildbeschreibung inszeniert ein Endspiel der Stimmen und Körper, ein „Autodrama, ein Stück, das man mit sich selbst aufführt“ (Heiner Müller). Der nur aus einem einzigen Satz bestehende, sieben Seiten lange Text verwebt und konfrontiert das Sichtbare und Unsichtbare, Sehen und Hören, Erinnerung, Halluzination und Zerstörung in immer wieder neuen Konfigurationen und Variationen über eine Reihe von Basismotiven: „Baum, Frau, Mann, Haus waren die Fixpunkte der Zeichnung. Man konnte einen Wirbel daraus machen, weil es die Fixpunkte gab.“ (Heiner Müller) Aus der Beschreibung des Bildes wird so eine zunehmend apokalyptische Vision, in der zuletzt der Betrachter des Bildes selbst verschwindet: „IM SPIEGEL WOHNEN, ist der Mann mit dem Tanzschritt ICH, mein Grab sein Gesicht, ICH die Frau mit der Wunde am Hals, rechts und links in Händen den geteilten Vogel, Blut am Mund, ICH der Vogel, der mit der Schrift seines Schnabels dem Mörder den Weg in die Nacht zeigt, ICH der gefrorene Sturm.“ friendly fire entfalten Müllers Text als Ort der Ver- und Zersammlung „beliebiger“ Handlungen und Szenarien, widerstreitender Assoziationen und sich ausschließender Möglichkeiten: Was geschieht, wenn man das „Auto(r)drama“ in den Raum des Theaters und damit in den Zeit-Raum eines immer schon gemeinsamen Erlebens versetzt? Welche Spuren des Kollektiven lassen sich in ihm auffinden? Wie geht man nach sieben Seiten mit einem Punkt um?
Wo: Tapetenwerk, Leipzig
Wann: 23. und 24.01.2012 - 19 Uhr
Wo: Tapetenwerk, Leipzig
Wann: 23. und 24.01.2012 - 19 Uhr
Von und mit: Melanie Albrecht, Linda Escherich, Rosemary Hogarth, Susann Jehnichen, Alexander Kirchner, Rebecca Löffler, Anna Pyka, Elisabeth Rösler, Tobias Schlobach, Florian Tepelmann, Michael Wehren, Helena Wölfl; Helfer: Robert Faber, Daviel Alonso Garcia, Sille Rahm, Ole Toense, Paul Ziolkowski; Werkstattmacherinnen: Anna Wille und Franziska Hilde Frank
Mit freundlicher Unterstützung der Fachschaftsräte Geschichte, Theaterwissenschaft, Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie Philosophie, des Tanzarchiv Leipzig e.V., des D21 Kunstraum Leipzig und des Studentenwerks Leipzig. Eine Produktion von friendly fire in Zusammenarbeit mit Werkstattmacher e.V. und LOFFT.Leipzig. Gefördert durch die Stadt Leipzig, Kulturamt.
Mit freundlicher Unterstützung der Fachschaftsräte Geschichte, Theaterwissenschaft, Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie Philosophie, des Tanzarchiv Leipzig e.V., des D21 Kunstraum Leipzig und des Studentenwerks Leipzig. Eine Produktion von friendly fire in Zusammenarbeit mit Werkstattmacher e.V. und LOFFT.Leipzig. Gefördert durch die Stadt Leipzig, Kulturamt.
Dienstag, 6. Dezember 2011
Doppelpremiere im Januar
Am 23. Januar laden friendly fire zur Doppelpremiere: in Zusammenarbeit mit dem Werkstattmacher e.V. präsentieren wir Bildbeschreibung von Heiner Müller und unser Black Metal-Stück Invisible Orange. Weitere Aufführungen finden am 24. Januar statt. Ihr seid herzlich eingeladen!
(Bild: Rosemary Hogarth)
(Bild: Rosemary Hogarth)
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